Kostbares Weltkulturerbe: Chinas Tee & Teekultur

Chinas Tee – ein Gesamtkunstwerk?

Überliefertes Wissen durch vier Jahrtausende, meisterhafte Fertigkeiten, Perfektion bis ins Detail. Chinas Teekultur umfasst weite Bereiche, die sich vom Beruf des Teemachers bis ins Leben der gesamten Bevölkerung spannen.

 

Beim Teemacher sind es das Wissen, die Erfahrung und die Fertigkeiten in der Kultvierung der Teegärten, der Ernte und der manuellen Verarbeitung. Bei der gesamten Bevölkerung sind es die Teezubereitung, der Genuss und der soziale Aspekt des gemeinsamen Teetrinkens.

Von Yunnan in die ganze Welt – wie Tee den Verlauf der Geschichte prägt

Die frühesten Zeitdokumente des Tees reichen ins Yunnan der Shang-Dynastie zurück, etwa 1500 Jahre vor Christi. Zwei Jahrtausende später findet Tee durch die Errungenschaft der östlichen Seidenstraße seinen Weg nach Japan und nach Korea. Im sechsten Jahrhundert nach Christi erlernen Gesandte aus Japan die Teekultivierung und bringen Teesamen von China nach Japan. Von nun an entwickelt sich die eigenständige wie charismatische Teekultur Japans, landestypisch geprägt vom immerwährenden Streben nach Perfektion. Mit dem Export von Tee geht ein kultureller Austausch einher. Asiens Völker lernen voneinander.

 

Im 16. Jahrhundert erreicht Chinas Tee Europa, den mittleren Osten sowie Nord- und Südamerika. Der Grundstein zur Entwicklung individueller Teekulturen in verschiedenen Erdteilen ist gelegt. Eine führende Rolle nehmen dabei England, Japan, Korea und Marokko ein.


 

Sie sprechen Chinesisch!

Von  荼 [tê]  und  茶 [chá] 

Die meisten Sprachen über die ganze Welt verteilt haben eines der beiden Chinesischen Wörter für „Tee“ entlehnt. Je nach Region findet entweder das Wort Tee/tea/thé/tè/… oder Chai/cha/чай/Çay/… Verwendung. Daraus lässt sich schließen, ob die jeweilige Region damals über den Seeweg oder über den Landweg mit China verbunden war. Aus dem nördlichen China verbreitete sich das Mandarin Wort „Chá“ über den Landweg bis nach Russland (чай), in die Türkei (Çay) und nach Arabien (shay). Das in den Min-Dialekten entlang der Südküste gebräuchliche Wort Tu/Tê kam auf dem Seeweg in die meisten Länder Europas, Afrikas und Ozeaniens. Somit sprechen wir alle zumindest ein Wort Chinesisch, wohl ohne uns dessen bewusst zu sein.

 


Die hohe Kunst der Vielfalt aus nur einer Pflanze

Von der Teepflanze – Camellia sinensis – existiert lediglich eine einzige Art (mit vier Varietäten, die sich geringfügig voneinander unterscheiden). Der Zauber der Aromen ergibt sich aus der Lage, den Böden und den klimatischen Bedingungen des Teegartens, vor allem aber durch die Kunst der Verarbeitung: Chinas Teemacher entwickelten die Verarbeitung der einen Pflanze zu sechs grundlegenden Teesorten: Grüner, Pu-Erh, gelber, weißer, Oolong und schwarzer Tee. Ein prägender Beitrag kommt dabei aus der Teeregion Wuyi-Gebirge. Von ebendort stammt einer der Balanox Tees: Qilan purer Oolong Tee.


Was Tee mit Balanox verbindet

Der Grundgedanke aus dem Balanox von der ersten Stunde an entstand, ist Kostbarkeiten und Errungenschaften aus fernen Kulturen auch für die Menschen hier in Österreich nutzbar zu machen.

Über all die Jahre sind wir dieser Idee treu geblieben und haben ein kleines aber feines Sortiment an kostbaren, wertvollen Nischenprodukten aufgebaut, die aktive Menschen auf ihrem Weg weiterbringen.

 

Guter, purer, nicht aromatisierter Tee ist rar und in Österreich schwer zu finden. Aktive, leistungsbewusste und gesundheitsbewusste Menschen brauchen hochqualitativen, puren natürlichen Tee.  Daher haben wir uns im Land des Tees auf die Suche gemacht um eine Auswahl der weltbesten Tees nach Österreich zu bringen.

 



Brücke zwischen den Völkern

Tee hat die Schaffung der Seidenstraße vorangetrieben, zu Lande wie auf den Seewegen. Tee kann damit zu Recht als Türöffner und Wegbereiter kulturellen Austauschs, der freien Verbreitung von kostbaren Waren, Ideen, Wissen und Kunst angesehen werden. 

» Tee verbindet und bewegt die gesamte Menschheit. Tee schreibt Geschichte «

All das hat dazu beigetragen, dass „Traditional tea processing techniques and associated social practices in China“ auf die UNESCO Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. 

 

Tee ist viel mehr als bloß ein Getränk. Tee bewegt Menschen und die gesamte Menschheit. Tee schreibt Geschichte. Tee baut neue Wege. Tee baut Brücken zwischen Menschen, Erdteilen, Völkern und Kulturen.

 

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