Besser leben ohne Auto? – eine Slow Life Erfahrung

Taketomi, Okinawa. Auf der ganzen Insel gibt es keine Autos | Balanox™ Lounge
Taketomi, Okinawa. Auf der ganzen Insel gibt es keine Autos

Ohne Fernseher und ohne Smartphone zu leben hat sich bestens bewährt. Wir sind sehr froh, diese Geräte hinter uns gelassen zu haben. Doch wie erklimmt man die nächste Stufe in Richtung „Slow Life“?

 

Zu mancher Veränderung braucht man einen kleinen Anstupser. Als in unserem relativ neuen Auto überraschend gleich mehrere Teile defekt wurden, war der entscheidende Punkt erreicht: Brauchen wir überhaupt ein Auto? Schließlich ist der Fußweg nur wenige Minuten ins Zentrum, und längstens 40 Minuten zu jedem beliebigen Punkt in der Stadt. Dazu gibt es Busse, Taxis und Leihwägen.

 

Anfangs erschien uns die Idee verrückt, doch nach ein paar Tagen wurde sie immer schlüssiger, logischer und selbstverständlich.

 

Fazit nach einigen Monaten: wir brauchen kein Auto und sind froh über unser jetzt viel besseres „langsames Leben“.

Am Weg von Kleinhöflein nach Eisenstadt-Süd. Foto: ©Karl Heindl | Balanox™ Lounge
Am Weg von Kleinhöflein nach Eisenstadt-Süd. Foto: Karl Heindl

Wie hat sich user Leben ohne Auto verändert?

  •  Die ganze Familie ist fit. Wir haben leicht abgenommen, ein wenig Muskeln aufgebaut, und eine gesunde Farbe im Gesicht
  • Mit Freunden und Bekannten kommen wir jetzt öfter zum Reden, wenn sie uns am Gehweg oder im Stadtbus begegnen
  • Wenn wir außer Haus gehen, tun wir das jetzt gezielter und seltener. Im Nachhinein betrachtet haben wir zu oft wegen Kleinigkeiten das Auto benutzt
  • Freunde und Geschäftspartner zu treffen, die nicht in der Nähe sind, ist schwierig – ein großer Nachteil wenn man ohne Auto lebt, doch wir sind zuversichtlich: wo ein Wille da ein Weg. Eine gute Lösung wird sich zeigen.

Haben auch Sie schon Schritte in Richtung „Slow Life“ unternommen? Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Was können Sie empfehlen?   Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit


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